6/05/2008

Diabolischer Dreiklang

Heute mal ein wenig Politik und zwar in der Form, dass ich vor längerer Zeit folgenden Artikel lesen musste und mir meine Gedanken dazu gemacht habe: http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-diabolischer-dreiklang_aid_266766.html

Diabolischer Dreiklang

Welch einseitige Darstellung von Fakten eines Mannes, der durch unterschiedliche Misstöne schon in der Vergangenheit aufgefallen ist. Mit Fakten mag er sich auskennen und die lassen sich sicherlich nicht bestreiten aber die Interpretationsfolge ist schrecklich.

Wenn es eine Modeerscheinung ist das Böse zu vernachlässigen und einen Kult heraus zu beschwören dann kommt es daher, dass die „grossen Retter“(Westdeutschland) selbst mit ihrer eigenen Vergangenheitsbewältigung nicht fortgeschritten sind. Denn letztendlich muss man immer aufwiegen was man bekommt und was einem weggenommen wird. Wenn man radikal-religiösen Politker bekommt, die ziellos mit Pfeilen um sich schiessen dann ist das allemal weniger attraktiv als ein Staat der sich von der Kirche isoliert und systematisch Leute unterdrückt . Denn heutzutage wird man mehr in Zwänge und Regel gesteckt als man es überhaupt realisiert. Chancengleichheit besteht noch immer nicht für alle, um mal einen zentralen Fakt zu nennen. Das Verständnis für die untere Schicht ist nur zum Teil vorhanden. Man versteht dass sogar, weil man nie am unteren Ende gesessen hat, wird man auch nicht wissen wie es ist.

Und auch da kann Herr Schönbohm noch lernen. Er urteilt über Geschehnisse, die er selber nicht miterlebt hat. Damit verliert man nicht nur an Verständnis sonder auch an Glaubwürdigkeit.

Allgemein muss man auch sagen, dass es erlaubt sein muss aus Fehlern zu lernen, das macht vielleicht der ein oder andere Ostdeutsche und reflektiert nicht bis zur Depression was er alles ausstehen musste. Aber Herr Schönborn scheint sich diesem Lernprozess selber zu verweigern.


Ich finde, dass eine Aufarbeitung der deutschen Geschichte notwendig ist – dies aber für Ost und West. Aber man muss auch wieder an den Punkt zurückkommen wo man sich nicht jeden Tag Gedanken über die Vergangenheit machen muss.

Deshalb finde ich es wichtig, dass ihr Magazin solche Themen nicht auslässt, aber ich finde es falsch wenn es über solch eine Form transportiert wird.