Zur Zeit regiere - nein residiere ich in Sigulda, Lettland.
Ich bin hier mir einer Gruppe aus Lillehammer zum Training hier.
Es gab schon das ein oder andere Mal, dass ich hier gewesen bin. Zuerst im Jahr 2004 und seitdem eigentlich jedes Jahr ausser 2007. Aber auf die Saisons gesehen bin ich jede Saison hier gewesen.
Als ich das erste Mal hier war, kam ich mir fast wie im Paradies vor. Alles so billig: Essen, Trinken, Benzin usw. Dazu noch viele sehr hübsche Frauen.
Es gab und es gibt aber noch schlechte Seiten, die Strassenqualität, die Häuser, die recht einsturzbedroht aussehen. Das Wetter ist auch ab und an nicht sehr einladend.
Seit genau 2004 gehört Lettland zur EU.
So langsam sieht man das auch.
Es gibt schon bessere Strassen, es werden neue Häuser gebaut. Die Frauen sind noch schöner und allgemein hat sich das Angebot erhöht.
Nur eins ist nicht besser geworden!
Das sind die Preise. Es gibt Artikel, die haben sich im Preis innerhalb 1 1/2 Jahre verdoppelt.
Vor einiger Zeit konnte ich mich mit 5 Lats (7,13 Euro) einen ganzen Abend betrinken - und mit Betrinken meine ich so richtig Betrinken - Gestern habe ich meinen französischen Kollegen zu einem Bier eingeladen und dazu auch noch einen französischen Sportler.
Tja und Schwups waren die 5 Lat weg.
Ich denke so eine Inflation hat Vor- und Nachteile.
Für mich gibt es vorallem Nachteile, da alles recht teuer ist und wird.
Für die Menschen hier erhöht sich aber doch der Lebensstandard. Aber man sieht trotzdem, dass die Menschen hier genauso ausgenommen werden wie auch in anderen Ländern. Die Firmen machen mehr Profit und der kleine Mann kann sich sowas nicht mehr leisten, denn im Gegensatz zu den steigenden Preisen sind die Löhne nicht allzu stark gestiegen.
Aber dies ist auch ein globales Problem.
Bis dahin
Viele Grüsse
Christian
2/27/2008
2/21/2008
14 Tage..
ist es jetzt her, dass ich den letzten Eintrag geschrieben habe.
Die Lust, die Zeit, die Möglichkeit und vieles anderes mehr waren einfach nicht ausreichend vorhanden.
Das letzte mal hatte ich 2Tage vor meiner Abreise aus den Staaten geschrieben.
Die letzte Nacht war ich dort nochmal aus. Erstmal wieder WII spielen, diesmal die olympischen Disziplinen. Dann haben wir einen kurzen Stopp an einer Bar gemacht bis wir zum Schluss noch in einen Klubb sind um zu Dancen.
Den nächsten Tag ging es dann über Montreal zurück nach Frankfurt.
Dort habe ich in Mainz bei meinen alten Schulfreunden - dem Bullen und der Lehrerin - genächtigt. Die nächsten Tag danach ging es über eine Stationen Richtung Innsbruck, wo ich mit 2 Nachwuchssportlern an einem Wettkampf teilgenommen habe. (Ich natürlich nur als Trainer)
Dann war ich Anfang der Woche kurz daheim um jetzt wieder in Lillehammer, Norwegen zu sein.
Am Montag geht es nach Lettland und am 1.März ist die Saison dann auch endlich zu Ende.
Nebenbei muss ich noch eine Arbeit fürs Studium fertigstellen und einige Berichte schreiben.
Bis dahin
Christian
Die Lust, die Zeit, die Möglichkeit und vieles anderes mehr waren einfach nicht ausreichend vorhanden.
Das letzte mal hatte ich 2Tage vor meiner Abreise aus den Staaten geschrieben.
Die letzte Nacht war ich dort nochmal aus. Erstmal wieder WII spielen, diesmal die olympischen Disziplinen. Dann haben wir einen kurzen Stopp an einer Bar gemacht bis wir zum Schluss noch in einen Klubb sind um zu Dancen.
Den nächsten Tag ging es dann über Montreal zurück nach Frankfurt.
Dort habe ich in Mainz bei meinen alten Schulfreunden - dem Bullen und der Lehrerin - genächtigt. Die nächsten Tag danach ging es über eine Stationen Richtung Innsbruck, wo ich mit 2 Nachwuchssportlern an einem Wettkampf teilgenommen habe. (Ich natürlich nur als Trainer)
Dann war ich Anfang der Woche kurz daheim um jetzt wieder in Lillehammer, Norwegen zu sein.
Am Montag geht es nach Lettland und am 1.März ist die Saison dann auch endlich zu Ende.
Nebenbei muss ich noch eine Arbeit fürs Studium fertigstellen und einige Berichte schreiben.
Bis dahin
Christian
2/07/2008
JWM und Bowling
Es ist nun doch ein bisschen Zeit vergangen seit meinem letzten Eintrag.
Und um ehrlich zu sein wird es auch immer schwerer deutsch zu schreiben, nach einer so langen Zeit im Ausland. Meine Mutter hat sich auch schon beschwerdt, dass ich soviele Fehler mache, rechtschreibtechnisch. Dafür schon mal "Entschuldigung".
Die letzten Tage waren aber doch ereignisreich.
Seit Dienstag Nacht hat es etwa einen halben Meter Schnee gegeben.
Das besondere bei dem Schnee ist, dass er im Unterschied zu den Schnee den wir normal bei den Temperaturen haben, er doch sehr trocken ist und sich somit ziemlich hoch aufstappelt.
Am Dienstag hatten wir auch eine Jugendsitzung hier. Diese Sitzung wird jährlich im Rahmen der Juniorenweltmeisterschaft durchgeführt. Leider ist es jedoch meist so, dass diese Sitzung schlecht organisiert ist. Wobei es dieses Jahr etwas besser ging, auch wenn wir viel Zeit für unwichtige Sachen verschwendet haben.
Gestern gab es dann die Auslosung für den heutigen Wettkampf.
Den Regeln entsprechend werden nach Gesamtweltcupstand die 15 besten Sportler in eine sogenannte A-Gruppe gelost, die ihnen einen besseren Startplatz verspricht.
Für die Juniorenweltmeisterschaft gibt es jedoch eine Ausnahmeregelung, die besagt das man einen der 15 namentlich benannten Sportler pro Nation austauschen darf.
Der Juryvorsitzende und gleichzeitig Vorsitzende der Jugendkommission der FIL (internationaler Rodelverband) hat jedoch dafür eine eigene Definition und lies es zu, dass eine Mannschaft einen zusätzlichen Starter unterbringen konnte.
Da meine Mannschaft von dieser Regelung betroffen war und somit ein Sportler aus der A-Gruppe ausgegliedert wurde, musste ich dagegen protestieren.
Die Konversation mit der Juryvorsitzenden ging soweit, dass wir (der kanadische Trainer hat mich bei meinem Protest stark unterstütz, er ist 27) als jung, unerfahren und nicht im Sinne des Sport handeln beleidigt worden. Worauf ich auch deutliche Worte für den Juryvorsitzenden fand - er ist Schweizer und ich fragte ihn, ob ihm die Bedeutung der Wörter in den Regeln überhaupt bekannt sei.
Letztendlich hatte er seinen sturren Willen durchgesetzt.
Erwähnenswert war noch, dass die deutsche Mannschaft profitierend von der Fehlauslegung sichdeutlich zu den Regeln bekannt hat und meinen Standpunkt unterstützte. (Für Insider, sie haben nur den Standpunkt und nicht mich unterstützt)
Es war auf jeden Fall sehr aufregend.
Der Wettkampf lief heut normal bis auf eine schwerwiegende Sache.
Vor dem Start des Sportler gibt es im Rodeln zwei Sachen zu messen: das Gewicht und die Schienentempertur (Schiene ist der Stahl, der den Kontakt von Schlitten zum Eis herstellt).
Durch unglückliche Umstände, wie sich im Nachhinein immer mehr herausstellt, hatte wir mit einer Kuriosität zu kämpfen. Die Schiene eines Sportler hatte eine Abweichung von 6°C vom vorderen zum hinteren Teil.
Die Abweichung war aber so gross, dass die Schiene über dem erlaubten Wert lag.
Der Sportler wurde somit disqualifiziert, ihm jedoch, durch einen Protest meinerseits, die Chance gegeben den 2.Lauf noch zu absolvieren.
Leider musste ich somit auch wieder mit dem Juryvorsitzenden reden, der auch leider nicht so gut auf mich zu sprechen war und wieder die gleiche Attitude an den Tag legte wie zuvor.
Es gibt einfach Menschen, die können nicht zu hören. Es gibt Menschen, die sind einfach nicht kompromissbereit. Aber beides zusammen ist wirklich schlecht.
Nun ist morgen noch ein Tag ohne Betätigung und am Samstag geht es dann über Montreal zurück nach Europa.
Heut abend bin ich noch mit einem kanadischen und 2 amerikanischen Kollegen ausgewesen.
Die Technikfreaks kennen es schon.
Man muss nicht mehr ausgehen um Sport zu treiben. Man braucht nur eine Spielekonsole und schon kann man es daheim machen.
Somit habe ich heut Bowling ohne Bowlingkugel gespielt.
Hab auch verloren.
Nächste Woche werde ich ab Mittwoch in Igls/Innsbruck weilen.
Bis dahin
Christian
Und um ehrlich zu sein wird es auch immer schwerer deutsch zu schreiben, nach einer so langen Zeit im Ausland. Meine Mutter hat sich auch schon beschwerdt, dass ich soviele Fehler mache, rechtschreibtechnisch. Dafür schon mal "Entschuldigung".
Die letzten Tage waren aber doch ereignisreich.
Seit Dienstag Nacht hat es etwa einen halben Meter Schnee gegeben.
Das besondere bei dem Schnee ist, dass er im Unterschied zu den Schnee den wir normal bei den Temperaturen haben, er doch sehr trocken ist und sich somit ziemlich hoch aufstappelt.
Am Dienstag hatten wir auch eine Jugendsitzung hier. Diese Sitzung wird jährlich im Rahmen der Juniorenweltmeisterschaft durchgeführt. Leider ist es jedoch meist so, dass diese Sitzung schlecht organisiert ist. Wobei es dieses Jahr etwas besser ging, auch wenn wir viel Zeit für unwichtige Sachen verschwendet haben.
Gestern gab es dann die Auslosung für den heutigen Wettkampf.
Den Regeln entsprechend werden nach Gesamtweltcupstand die 15 besten Sportler in eine sogenannte A-Gruppe gelost, die ihnen einen besseren Startplatz verspricht.
Für die Juniorenweltmeisterschaft gibt es jedoch eine Ausnahmeregelung, die besagt das man einen der 15 namentlich benannten Sportler pro Nation austauschen darf.
Der Juryvorsitzende und gleichzeitig Vorsitzende der Jugendkommission der FIL (internationaler Rodelverband) hat jedoch dafür eine eigene Definition und lies es zu, dass eine Mannschaft einen zusätzlichen Starter unterbringen konnte.
Da meine Mannschaft von dieser Regelung betroffen war und somit ein Sportler aus der A-Gruppe ausgegliedert wurde, musste ich dagegen protestieren.
Die Konversation mit der Juryvorsitzenden ging soweit, dass wir (der kanadische Trainer hat mich bei meinem Protest stark unterstütz, er ist 27) als jung, unerfahren und nicht im Sinne des Sport handeln beleidigt worden. Worauf ich auch deutliche Worte für den Juryvorsitzenden fand - er ist Schweizer und ich fragte ihn, ob ihm die Bedeutung der Wörter in den Regeln überhaupt bekannt sei.
Letztendlich hatte er seinen sturren Willen durchgesetzt.
Erwähnenswert war noch, dass die deutsche Mannschaft profitierend von der Fehlauslegung sichdeutlich zu den Regeln bekannt hat und meinen Standpunkt unterstützte. (Für Insider, sie haben nur den Standpunkt und nicht mich unterstützt)
Es war auf jeden Fall sehr aufregend.
Der Wettkampf lief heut normal bis auf eine schwerwiegende Sache.
Vor dem Start des Sportler gibt es im Rodeln zwei Sachen zu messen: das Gewicht und die Schienentempertur (Schiene ist der Stahl, der den Kontakt von Schlitten zum Eis herstellt).
Durch unglückliche Umstände, wie sich im Nachhinein immer mehr herausstellt, hatte wir mit einer Kuriosität zu kämpfen. Die Schiene eines Sportler hatte eine Abweichung von 6°C vom vorderen zum hinteren Teil.
Die Abweichung war aber so gross, dass die Schiene über dem erlaubten Wert lag.
Der Sportler wurde somit disqualifiziert, ihm jedoch, durch einen Protest meinerseits, die Chance gegeben den 2.Lauf noch zu absolvieren.
Leider musste ich somit auch wieder mit dem Juryvorsitzenden reden, der auch leider nicht so gut auf mich zu sprechen war und wieder die gleiche Attitude an den Tag legte wie zuvor.
Es gibt einfach Menschen, die können nicht zu hören. Es gibt Menschen, die sind einfach nicht kompromissbereit. Aber beides zusammen ist wirklich schlecht.
Nun ist morgen noch ein Tag ohne Betätigung und am Samstag geht es dann über Montreal zurück nach Europa.
Heut abend bin ich noch mit einem kanadischen und 2 amerikanischen Kollegen ausgewesen.
Die Technikfreaks kennen es schon.
Man muss nicht mehr ausgehen um Sport zu treiben. Man braucht nur eine Spielekonsole und schon kann man es daheim machen.
Somit habe ich heut Bowling ohne Bowlingkugel gespielt.
Hab auch verloren.
Nächste Woche werde ich ab Mittwoch in Igls/Innsbruck weilen.
Bis dahin
Christian
2/02/2008
Eisige Strassen..
..und da war es passiert:
Der Chrischi hat das Mietauto gegen die Leitplanke gesetzt.
Im Eiskunstlauf gab es jeweils 5 mal 6.0 in A und B Note.
In Künstlerkreisen werde ich schon der neue Michelangelo genannt.
Gestern hatte es Cesliusgrade knapp über Null. Dazu ein Mix aus Schnee und Regen.
Meine Mietwagen war(!!!) ein Dodge Nitro mit Allrad und Automatik. Das besondere an dem Fahrzeug war, dass das Gaspedal eigentlich gar kein Richtiges Pedal war. Ich kam mir eigentlich meistens vor wie bei der Kraftmessung für meine rechte Beinmuskelatur, da das Pedal sich nur minimal bewegte.
Gestern machte ich mich auf jeden Fall auf den Weg zum Training an die Bahn. Die Entfernung beträgt etwa 6 Meilen (circa 10km) und geht in Richtung Südost auf der Staatsstrasse 73.
Nachdem ich die Sportler und Schlitten (nicht Schnitten - weder die Brote noch weibliche homo sapiens sapiens) im Auto verstaut hatte, ging es los.
Eine Rechtskurve gefolgt von einer Linkskurve - um erstmal aus der Ausfahrt heraus zu kommen.
Dann weiter auf eine Strasse, die für mich grad keinen Namen hat. Danach weiter bis zu den Sprungschanzen auf die 73. Über die Brücke und an der River Road vorbei bis man endlich 55MPH(miles per hour) fahren darf. Kurz nach dem Schild mit der Geschwindigkeit kommt eine Linkskurve, die bergauf führt.
Ich fuhr in diese Kurve herein - bin aber leider nicht mehr rausgekommen.
Beim Beschleunigen merke ich wie mir so langsam das Heck wegrutsch und ich quer auf der anderen Strassenseite bin. Entgegen meiner Rutschrichtung kommt ein Auto und ich denke nichts sonder ich kämpfe, kämpfe damit ich das andere Auto nicht von der Strasse drängen muss. Schaffe es.
Aber dann kommt die Leitplanke (Guard Rail) und ich reagiere wieder. Diesmal zu spät.
Ich stand mit dem Auto und Sportlern und Schlitten, doch das Auto war noch nicht im Parkmodus.
Im ersten Augenblick dachte ich, war gar nicht so schlimm der Einschlag, wird wohl nix kaputt sein. Es war nicht der Fall...die ganze rechte Seite war verbeult und die hintere Tür ging nicht mehr auf.
Was nun???
Kein Empfang mit dem Handy. Also zurück zum Trainings Center.
Dort habe ich dann Polizei, Bahn, Autovermietung angerufen.
Die Polizei (State Police) kam auch recht schnell. Der Polizist teile mir mit, dass er den Unfall nicht aufnehmen kann, da ich mich von der Unfallstelle (place of accident) entfernt hatte. Ausserdem wurde ich unterrichtet, dass mein Führerschein eigentlich gar nicht gültig für die USA ist.
Egal.
Ich hab dann so ein Blatt bekommen für den Unfallreport, durfte dann das NY DOT (New York Department of Transportation) anrufen damit sie die Leitplanke prüfen.
Dann hab ich wieder mit den ganzen Mietwagenleuten geredet bis sie mir mitgeteilt hatten was ich alles machen muss und dass ich ein neues Mobil erhalten sollte.
Nun war nur noch all der Papierkram. Und er ist es immernoch.
Denn die wollen Sachen wissen, die ich gar nicht beantworten kann.
Es lagen und liegen in dem Auto nämlich keine Fahrzeugpapiere.
Oder: Sie wollen eine Versicherung wissen. Nun habe ich einen Loss Damage Waiver unterschrieben über den eine Versicherung abgeschlossen wird. Nur der Waiver allein gilt nicht als Versicherung. Ich telefoniere also umher um heraus zu bekommen was ich eintragen soll und werde immer weiterverbunden bis keiner mehr mich weiterverbinden kann.
Ausserdem sind die Amis anscheinend bei ihren Arbeitszeit sehr flexibel. Da ruft man eine halbe Stunde an um heraus zu finden, dass schon eine halbe Stunde vor Schliessung schon keiner mehr im Büro ist.
So ist das halt.
Heut morgen kam dann der Abschleppdienst und hat mir ein neues Auto gebracht und das alte mitgenommen.
Somit warte ich auf Montag bis ich wieder jemanden erreichen kann.
Aber nun ist heut erstmal Eröfnungsfeier. Ich werd versuchen paar Bilder zu machen.
Christian
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