2/11/2010

Reisebericht NR.3

Nach langer langer Zeit...Wüste sozusagen, kommt nun endlich der 3. Tag des USA - Reiseberichts von 2002. Enjoy

07.06. : Wir erwachten zum ersten Mal gegen 8:00am und Franz ging fragen, ob denn schon was angekommen war! - Antwort: NO!! So schliefen wir noch mal ein, gegen 10.30 entschlossen wir uns dann aber doch uns ins Großstadtgetümmel zu werfen, auch wenn wir stanken wir frisch vom Schlammcatchen. Doch als wir unseren Zimmerschlüssel abgeben wollten, wurde uns eröffnet, dass unser Gepäck eingetroffen war und so machten wir uns doch erst mal frisch. Als erstes steuerten wir McDonalds an um zu Frühstücken. Danach ging zum Union Square in die Subwaystation und wir holten uns das 7-Day-Ticket ( für Sage und Schreibe nur $17). Aber jetzt muss zum Anfang erstmal noch gesagt das Franz sich vorgenommen hatte nicht als Tourist aufzufallen und so lief er immer bei Rot über Strassen ( noch eher als die New Yorker selbst), stürmte immer aus der Subway ohne zu schauen, wo es hingeht ( ist 3mal am Flat Iron Building vorbei ohne überhaupt was von diesem Gebäude erahnt zu haben) und als letztes schaute er immer die Karten nur im Rucksack an. Das dazu!! Also, die ersten Fahrt mit der Subway war natürlich auch gleich in die falsche Richtung - tja Touristen!! Trotzdem kamen wir dann am Grayhound Bus-Terminal an und erkundeten schon mal unsere Weiterfahrtmöglichkeiten! Die erste Sehenswürdigkeit die wir dann in NYC ansteuerten war das Guggenheim - Museum - das zwar nur zu Hälfte geöffnet ( Renovierung) aber trotzdem sehr interessant war ( Schulkinder hatten Bilder ausgestellt bei den die Deutschen immer mit einem Hakenkreuz gekennzeichnet waren) - danach kamen wir auch gleich in den Genuss den Central Park zu sehen im besonderen den Reservoir Lake! Im Anschluss steuerten wir zum Metropolitan Museum of Modern Art wobei wir aber von den Eintrittspreisen abgestoßen wurden und uns eine Pause auf den Stufen zum Eingang nahmen! Da wir nicht ins Metropiltan reingegangen waren wollten wir wenigstens das MoMA (Museum of Modern Art) sehen, jedoch hatte dieses zu, da sie grad im Umzug steckten!! Zum Abschluss des Tages steuerten wir den Battery Park an und genossen den Sonnenuntergang und das Treiben auf dem Wasser!!

8/31/2009

kurze Unterbrechung des Reiseberichts für eine wichtige Durchsage!!!

Mal ein geistiger Erguss infolger einer Studienarbeit, der nun veröffentlicht wird.

Die Fragestellung:

Werbung bietet selten ein neutrales Abbild der Realität, sondern versucht eine Marke, ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Anliegen möglichst positiv ins Licht zu rücken. Speziell im Bereich der Lebensmittel-, der Automobil- und der Mode-Werbung ist die Diskrepanz zwischen Schein und Sein auffallend hoch: versucht man mit allen technischen Tricks, das reale Produkt aufzupeppen. Wie weit darf dies gehen? Darf Werbung alle zur Verfügung stehenden Mittel ausnutzen – wohl wissend, dass sich das Endprodukt immer weiter vom realen Produkt entfernt? Darf Werbung etwas anpreisen, das es in Wirklichkeit nicht gibt? Sollte man den Korridor für mögliche „Retuschen“
reglementieren: wenn ja, wie? Oder besitzt Werbung einen Freibrief, weil ja eigentlich jeder wissen sollte, dass man sie sowieso nicht für bare Münze nehmen kann?
Ihre Meinung hierzu würde mich interessieren. Bitte erläutern Sie Ihren Standpunkt auf 1-2 DINA4-Seiten.
Begründen Sie Ihren Standpunkt möglichst durch Darlegung von Fakten, Beispielen und/oder Studienergebnissen.

Standpunkt:
Die Frage die sich aufgrund der Fragestellung grundsätzlich zuerst stellt, ist die was Realität wirklich ist? In der Fragestellung wird suggeriert, dass es eine Realität wirklich geben würde. Realität kann man im Zusammenhang mit Objektivität sehen. Objektivität gibt es nur auf der Ebene, auf der wir uns, auf eine Schnittmenge unserer subjektiven Empfindungen und Beobachtungen einigen können. Da diese Schnittmenge aber nicht gänzlich die Empfindungen eines Individuums reflektieren kann, kann es auch keine wirkliche Realität geben. Ein neutrales Bild der Realität gibt es somit auch nicht. Wenn man diesen Gedankengang auf die weitere Fragestellung anwendet kommt man zu der Hypothese, dass das Ziel einer Firma nicht sein wird, eine Realität zu erfinden, sondern eine Abbildung der eigenen Beobachtungen und Empfindungen aufzuzeigen. Wie lässt sich diese Aussage in den Kontext von Verkaufszahlen und Käuferverhalten einordnen? Der homo sapiens sapiens hat in seiner Evolution gelernt zwischen gut und schlecht zu unterscheiden. Das Gute wurde weitergeführt, das Schlechte liegen gelassen (weil meistens ein toter Artgenosse daneben lag). Somit hat sich eine Tradition entwickelt, die noch heute nachwirkt und Schlechtes weniger, dafür Gutes mehr bevorzugt. Das bedeutet, dass wir unterscheiden, auch wenn noch zu definieren wäre, was nun Gut und was Schlecht bedeutet. Dabei muss man wieder auf die ersten Zeilen zurückgehen und mittels der Schnittmengen arbeiten.
Durch welche Aktionen wird Käuferverhalten nun beeinflusst? Wie wir lernen konnten, sagt man, dass eine grosse Masse erreicht werden muss für optimale Absätze. Die Botschaften die gesendet werden, haben Einfluss auf jeden Einzelnen, aber auch auf die gesamt Gruppe der Menschen. Wenn wir nun Marketingstrategien wie mouth to mouth Propaganda ansehen, dann geht es darum Schnittmengen mit anderen auszutauschen. Nun entscheiden die Schnittmengen über den Kauf und nur selten die eigene Anschauung. Der sophistische Erdling entscheidet mehr über Nicht-Kauf anstelle von Kauf. Somit lässt sich resümieren, dass es den Verkäufern gelingen muss eine grosse Schnittmenge von positiven Ansichten für eine grosse Masse zu erstellen. Nun kommen wir zu den direkten Darstellungen, und da geht es um Wahrnehmungen. Da Wahrnehmungen im Gehirn entstehen und im Zusammenhang mit der persönlichen Geschichte entstehen, sind diese wiederum sehr individuell. Welche Farbe hat ein amerikanischer Schulbus? Ich sage orange. Und Sie sagen sicher gelb. Nun haben wir beide auf der einen Seite Recht und auf der anderen Seite Unrecht. Wir haben Recht, dass sich die Farbe im Spektrum der gelben Farbe befindet, aber Unrecht, da die Farbe genau als Schulbus-Gelb beschrieben wird. Das gleiche lässt sich nun auf Veränderungen oder „Retuschen“ beziehen. Ob nun lange oder kurze Haare, der Mensch bleibt trotzdem noch als Mensch erkennbar. Ganz krass formuliert retuschiere ich mich selbst jeden Tag mit der Kleidung, die ich trage. Da ich voraussichtlich nicht jeden Tag, die gleiche Kleidung trage, wird man jeden Tag ein neues Bild von mir erzeugen können. Will man sich ein subjektives objektives Bild von mir machen muss man tiefer gehen als die Äusserlichkeiten. Dies korreliert aber mit der natürlichen Ressource Zeit. Wir haben und nehmen uns nicht die Zeit um in die Tiefe zu schauen und somit kommt es schnell zu Täuschungen. Es liegt also nicht an dem, der das Bild entstehen lässt, sondern es liegt immer im Auge des Betrachters. Wenn ich die Dinge, die für mein Leben wichtig sein sollen nicht hinterfragen möchte, dann kann ich auch nicht erwarten ein gutes subjektives Bild davon zu zeichnen. Das Bewusstsein, dass diesen Erkenntnisprozess nicht jeden erreicht oder jeder verstehen kann, macht doch nur deutlich, dass wir Menschen besser erzogen werden müssen.
Wenn man eine Lüge auf die andere aufbaut, verliert man die Bezugsgrösse und somit auch die Möglichkeit unterscheiden zu können. In der Werbung ist alles erlaubt was wir erlauben, denn es liegt immer im Auge des Betrachters und seiner Historie. Verbraucherzentralen sind hier ein gutes Beispiel, wobei diese Erziehung schon von Kindheit an geschehen sollte. Der gemeine Kapitalist will das aber nicht, da er sein Interesse über das Interesse der Masse stellt. Deshalb wird jede Regierung und Institution, die vom Kapitalismus profitieren kann versuchen die Masse so zu instrumentalisieren, dass sie aufhört Dinge zu hinterfragen. Viva la revolucion!

8/13/2009

Reisebericht USA-Trip 2002 - Teil 2

In den nächsten Tagen und Woche wird in meinem Blog der Reisebericht meiner ersten Transatlantikreise mit meinem guten Freund Franz K. veröffentlich. Nach 7 Jahren sollte die Öffentlichkeit nun endlich die ganze Wahrheit erfahren.

Teil 2:
06.06 : Christian war der Erste, der in Frankfurt angekommen war und zwar gegen 5:12am, Franz erschien etwa eine Stunde später, gegen 6:12am. Nach unserem Zusammentreffen sind hingen wir eine Weile ab, haben Leute beschaut/bestaunt und sind durch den Airport gerannt!! Gegen 8:30am sind wir langsam zum Check - in gegangen und entledigten uns unseres Gepäcks! Dann noch mal kurz zu McDoof und als nächstes ging's schon fast los - also richtiger Check - In und vorbei an all den "high - technologies" und Sicherheitsbeamten!! Letztendlich fanden wir dann gegen 10.45am unsere Plätze im Flugzeug ( US Airways 893 - Airbus A 330 - 300)! Mit einer halben Stunde Verspätung sind wir dann kurz vor 12:00 pm abgehoben.Flug war recht angenehm mit TV, Musik und Essen! In Philly sind wir kurz nach 2:15pm Ortszeut gelandet und mussten uns durch den Flughafen, Zoll und Baggage Claim kämpfen um dann wieder durchgecheckt zu werden! Das hat alles so viel Zeit benötigt, dass wir etwa 2 Minuten vor Abflug das Flugzeug ( US Express - Dash 8 TPROP) erreichten, welches uns zum "La Guardia" bringen sollte! Nach knapp einer Stunde waren wir dann auch schon gelandet. Doch schon kurz nach der Landung ereilte uns der erste kleine Schock, denn unser Gepäck kam nicht mit unserem Flugzeug an und so klärten wir es ab, dass uns US Airways das ganze Zeug gleich zum Hotel bringen würde, nachdem es wieder aufgetaucht war! Am Flughafen nahmen wir dann gleich den AirportExpressBus in Richtung Grand Central! Dort entschlossen wir uns die restlichen 40 Strassen per Fuß zu gehen (denn was sind denn 40 Strassen???????). Na ja nach einer Stunde und durch Regen durchnässt kamen wir endlich im "Bowery" an! Nach dem einchecken bezogen wir, die für uns doch etwas gewöhnungsbedürftigen Zimmer, und schliefen dort auch gleich nach kurzer Zeit tief ein!!

7/30/2009

Reisebericht USA-Trip 2002

In den nächsten Tagen und Woche wird in meinem Blog der Reisebericht meiner ersten Transatlantikreise mit meinem guten Freund Franz K. veröffentlich. Nach 7 Jahren sollte die Öffentlichkeit nun endlich die ganze Wahrheit erfahren. Heute: Teil 1!

05.06. :
Der Tag an dem eigentlich schon alles anfing! Christian bestieg den Zug um 7:21pm in Bautzen und Franz um 11:59pm in Salzburg!!

6/21/2009

Vom Hals bis kurz vor dem Fuss

Nach einer langen Zeit – ein Eintrag – mit den Gedanken, die einen beschäftigen aber niemals öffentlich gemacht werden, weil sie zu viel des Inneren preisgeben und niemand etwas negatives hören will. Man fängt an nachzudenken, wenn es einem schlecht geht. Schwieriger ist es, wenn die Sonne scheint und das ist nur eine Metapher. Natürlich.Selbstironie ist was zählt. Man muss über sich selbst lachen dürfen können.(Solche Sätze gibt es nur im Deutschen) Da man nicht allein auf dieser Welt ist und viele andere Menschen der gleichen Art einen umgeben wird man auch über diese lachen können. Der Mensch ist so egoistisch, dass er zu viel „istisch“ ist und den Überschuss den anderen „Istischen“ überlässt, die wiederum mit ihren Mäulern die Fetzen der anderen zerfetzen. Fetz das? Sicher denn es ist wie gesagt nur Ironie über sich selbst. Zugfahren ist sehr ironisch. Wieso? Ganz einfach: Ohne Fahrkarte kein Zugang. Aber mit Karte und ohne Zug gibt es auch keinen Zuggang. Nun hab ich mich schon darüber in einem älteren Beitrag darüber aufgeregt aber ich will auf etwas ganz anderes hinaus. Den Menschen. Der Mensch fährt Zug so wie er ist. Mit zerrissenen Jeans, mit Klappfahrrad, mit Handy am Ohr, Büchern in der Hand, mit kurzen Hosen etc. und schon der Anblick einiger lässt den einen oder anderen dann doch einen vermeintlich besseren Sitzplatz suchen. Am schrecklichsten sind die Plätze in den RB (Regionalbahn)s der DB neben oder gegenüber der Toilette. Dort sitzen nur mutige oder die Spätgekommenen der Rush Hour oder einfach diejenigen bei denen der letzte Zug ausgefallen ist. Neulich hörte ich wie eine ältere Dame ihre Begleiterin verkuppeln wollte. So sprach sie zu mindestens auf der Fahrt. Der Auserwählte oder der Auszuwählende oder einfach das Opfer oder der Täter – das ist zu ironisch. Also der Typ um den es gehen sollte. Ein Arzt. Hals, Nasen und Ohren. Der HNO-Arzt der älteren Dame hat es dergleichen angetan. Nicht durch seine Behandlung aber durch seinen Handdruck. Der Handdruck qualifizierte ihn passend für die Begleitung der älteren Dame zu sein. Nicht genug der Handküsse. Die Dame kam ins Schwärmen als sich der Zug der deutsch-böhmischen Grenze näherte. Es sei angemerkt, dass es keine Grenze mehr gibt. „Grenzen gibt es nur im Kopf.“ (schreit der philosophische Einruf). Es ist wirklich interessant. Ich kann mich nicht erinnern wirklich mal ne Grenze gesehen zu haben. Scheiss Freiheit. (Da kommt auch nochmal ein Einwurf). Sie schwärmte von einen jungen böhmigen Mann (Verweis: böhmisch ist die richtige Form aber Böhmig war mein Urgrossvater). Wie gesagt Grenzen gibt es nur im Kopf. Zurück zur Dame und ihrem Schwarm. Also es lag nicht am Schwarm zu schwärmen sonder an seiner Herkunft sprach sie ihren letzten Worten. Dann hielt leider der Zug und die Dame musste nochmal auf das Klo, dem keiner gegenüber sitzen will. Somit war sie weg und ich um eine Geschichte reifer. Scheiss auf Herkunft. Nur mit offenen Augen kann man sehen. Und wenn das nicht geht geh nicht zum Hals-, Nasen- und Ohrenarzt.

6/05/2008

Diabolischer Dreiklang

Heute mal ein wenig Politik und zwar in der Form, dass ich vor längerer Zeit folgenden Artikel lesen musste und mir meine Gedanken dazu gemacht habe: http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-diabolischer-dreiklang_aid_266766.html

Diabolischer Dreiklang

Welch einseitige Darstellung von Fakten eines Mannes, der durch unterschiedliche Misstöne schon in der Vergangenheit aufgefallen ist. Mit Fakten mag er sich auskennen und die lassen sich sicherlich nicht bestreiten aber die Interpretationsfolge ist schrecklich.

Wenn es eine Modeerscheinung ist das Böse zu vernachlässigen und einen Kult heraus zu beschwören dann kommt es daher, dass die „grossen Retter“(Westdeutschland) selbst mit ihrer eigenen Vergangenheitsbewältigung nicht fortgeschritten sind. Denn letztendlich muss man immer aufwiegen was man bekommt und was einem weggenommen wird. Wenn man radikal-religiösen Politker bekommt, die ziellos mit Pfeilen um sich schiessen dann ist das allemal weniger attraktiv als ein Staat der sich von der Kirche isoliert und systematisch Leute unterdrückt . Denn heutzutage wird man mehr in Zwänge und Regel gesteckt als man es überhaupt realisiert. Chancengleichheit besteht noch immer nicht für alle, um mal einen zentralen Fakt zu nennen. Das Verständnis für die untere Schicht ist nur zum Teil vorhanden. Man versteht dass sogar, weil man nie am unteren Ende gesessen hat, wird man auch nicht wissen wie es ist.

Und auch da kann Herr Schönbohm noch lernen. Er urteilt über Geschehnisse, die er selber nicht miterlebt hat. Damit verliert man nicht nur an Verständnis sonder auch an Glaubwürdigkeit.

Allgemein muss man auch sagen, dass es erlaubt sein muss aus Fehlern zu lernen, das macht vielleicht der ein oder andere Ostdeutsche und reflektiert nicht bis zur Depression was er alles ausstehen musste. Aber Herr Schönborn scheint sich diesem Lernprozess selber zu verweigern.


Ich finde, dass eine Aufarbeitung der deutschen Geschichte notwendig ist – dies aber für Ost und West. Aber man muss auch wieder an den Punkt zurückkommen wo man sich nicht jeden Tag Gedanken über die Vergangenheit machen muss.

Deshalb finde ich es wichtig, dass ihr Magazin solche Themen nicht auslässt, aber ich finde es falsch wenn es über solch eine Form transportiert wird.

5/20/2008

Kulturunterschiede und Sprache


In meiner Heimat gibt es Situationen in denen man nicht immer gleich weis was einem geschieht.
Die erste Situation solcher Art hatte ich, als ich in der 8.Klasse das Schulpraktikum an der Rodelbahn in Bautzen gemacht habe. Da kam eine Gruppe und irgendwie hat man sie nicht verstanden und dann gab es doch immer wieder Wörter die deutsch waren. Ich dachte lange darüber nach. Normal kamen immer viele ausländische Gruppen zur Bahn aber die Gruppe war bisschen klein und auch nicht so wie die anderen.
Als ich später durch die Stadt schlenderte merkte ich aber worum es sich bei der Gruppe handelte.
SORBEN.
Bautzen ist die Hauptstadt der Sorben, obwohl die Ursprünge doch nördlicher liegen hat sich Bautzen als Zentrum der Sorben nach dem 2.Weltkrieg herausgestellt. Es gibt auch direkt spezielle Schulen und Anstalten für unsere sörbischen Mitbürger.
Auch ich hatte mal ein kurze Zeit sorbisch als wir knapp ein Halbjahr in der 4.Klasse unterricht bekamen.
Letzte Woche hatte ich aber wieder mal eine Situation.
Einige Mädchen des sorbischen Gymnasiums standen neben mir.
Das lustige bei der Sprache ist, dass sie sich nicht viel weiter entwickelt und es deshalb viele Wörter aus dem Deutschen gibt, die nicht übersetzt werden können genau wie dem Englischen.
Hier ein paar Beispiele:

"übelst"
"geil"
"Grünfläche"
"Tankstelle"
"LKW-Fahrer"
"krass"
"urst"
"Wasch dir mal die Füsse damit der Dreck nachrutscht."


Wer es besser weis darf mich auch aufklären.

Bis dahin